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Samstag, 20. November 2010

Adrian Belew Power Trio, live in Berlin im Quasimodo

Es ist fast nicht zu fassen, schon wieder gab es ein großartiges Konzert. Adrian Belew kam gestern am 19.11.2010 mit seinem Power Trio nach Berlin ins Quasimodo. Die Ankündigung dieses Auftritts ist vollkommen untergegangen, es gab keine Hinweise im Radio, keine Plakate in der Stadt, gar nichts und ich hätte ihn völlig verpasst, wenn ich nicht vor einiger Zeit zufällig bei nostalgischem Googeln darauf gestoßen wäre.

Belew kenne ich schon recht lange. Er ist mir zum ersten Mal mit der "Remain in Light" von den Talking Heads aufgefallen, danach bei Tom Tom Club und Laurie Anderson. Am stärksten hat er mich aber mit der 80er-Jahre Neuauflage von King Crimson beeindruckt. Ich kenne dazu noch einige seiner Solo-Alben, wie "Lone Rhinos" oder "Young Lions", "Side One" und andere. Es war also praktisch unvermeidlich, dass ich da hingehe.

Donnerstag, 2. September 2010

Gold! Gold! Überall Gold!

Irgendwo im Süden Neuköllns muss ein riesiger Topf Gold liegen.
Was es da wohl gibt, vielleicht Regenbogenschüsselchen?

Regenbogen in Neukölln


Wie schön, dass weder Buschkowski noch dessen Kumpel Sarrazin davon wissen.

Sonntag, 6. Juni 2010

Fahrradsternfahrt 2010

Nachdem ich sie letztes Jahr für mich erstentdeckt hatte, musste ich dieses Jahr unbedingt wieder mitmachen: bei der Fahrradsternfahrt des ADFC in Berlin zum Umweltfestival der Grünen Liga auf der Straße des 17. Juni vorm Brandenburger Tor.

Die Sternfahrt ist eine genehmigte Demo, bei der über verschiedene Routen - einige sogar von Frankfurt-Oder und Eberswalde - in Schleifen und Spiralen Radfahrer nach Berlin reinfahren mit dem Ziel Brandenburger Tor. Dafür werden demoüblich die Strecken für anderen Verkehr gesperrt. Das ist ein großartiges Gefühl für Fahrrradfahrer. Besonders deswegen, weil die Demoroute über einen Teil der Stadtautobahnen führt




Samstag, 1. Mai 2010

Berlin, 1. Mai Zweitausendundzehn

Randalierende Hubschrauber am rechtefreien samstagabendlichen berliner Nachthimmel (Symbolfoto)Der erste Mai ist ein schlimmer Tag, ein rechtsfreier Tag. Über dem Haus, in dem ich wohne, gibt es die gefürchtete Randale, die prophezeite Randale. Über meinem Haus randalieren Hubschrauber. Schlimm ist das, dieser rechtsfreie Raum am samstagabendlichen berliner Himmel. Ich werde wohl nicht schlafen können. Vielleicht drehe ich die Musik etwas lauter und warte auf die Polizei?

Aber nein, wahrscheinlich werden nur zuerst meine Nachbarn anklopfen und mich freundlich bitten, die Musik etwas leiser zu machen. Soziales Pack, das!

Heute mittag musste ich im Radio die furchtbare Nachricht mitanhören, es sei gestern in der Walpugisnacht nichts passiert. Die Polizei habe nur sieben Leute festnehmen können. Das ist nicht gut. Die Polizisten kamen mit Sicherheit nicht auf ihre Kosten und es wird doch wohl noch mehr als nur sieben rechtefreie Räumer in Berlin geben? Die laufen jetzt alle noch herum. Und fliegen illegalerweise abends in Berlin Hubschrauber. Sodass ich nicht schlafen kann. Ich muss Alkohol trinken, viel Alkohol. Und Musik, ich brauche viel laute Musik.

Was? Ach ja, die Nachbarn. Verdammt!

Der erste Mai in Berlin ist furchtbar. Die Jungs, die beruflich das staatliche Recht gepachtet haben, liegen ganz richtig. Und Nazidemos muss man unbedingt beschützen. Mit Hubschraubern und Tausendschaften. Wer weiß, wie viele Verfassungsschützer sonst zu Schaden kämen?

Wie sagt der berühmte Philosoph Rainald Grebe so treffend?

"NPD ,.. Ohne Verfassungsschutz wärt ihr doch nur zu dritt!"

Da ist er wieder, der Hubschrauber! Ich muss Schluss machen, sie kommen, sie kommen ....
 

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