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Montag, 20. März 2017

Richard Morgan, A Land Fit for Heroes

Ich lese aktuell von Richard Morgan die Reihe "A Land Fit For Heroes", bin gerade beim letzten Band "The Dark Defiles" und überlege, ob ich es nicht weglegen soll. Ich finde es langweilig und unübersichtlich. Die Bücher erinnern mich unangenehm an die Bücher Steve Eriksons "Malazan, Book of The Fallen", heldenhafte Fantasy. Helden verüben heldenhafte Taten. Weil wir aber in der aufgeklärten Neuzeit leben, der Jetztzeit, sind die modernen Helden natürlich nicht so plakativ wie die von Felix Dahn, zum Beispiel.. Heutige Helden haben Ecken und Kanten. Dieser implizite Anspruch macht die Geschichte hier fast lächerlich, denn ihre Helden sind trotz ihrer Ecken und Kanten, ihrer modisch gebrochenen Persönlichkeiten natürlich genauso flach wie die Heroen früherer Schriftsteller. Sie sind alle heldisch..

Was mich hier so sehr an Malazan erinnert, ist Morgans Tendenz, irgendwelche göttlichen, übernatürlichen Entitäten wie Kaninchen aus dem Hut zu zaubern. Man hat nicht das Gefühl, mit den Hauptfiguren eine Geschichte zu erleben, bei der diese irgendetwas entdecken, sondern mir kommt es vor, als erfinde der Autor alle 20 Seiten eine neue übernatürliche Gruppe, die irgendwie der Geschichte Spannung verleihen soll. Was denkt der Autor sich wohl in den nächsten 20 Seiten aus, fragt sich der Leser, denkt sich wohl der Verleger? Stelle ich mir so vor ...

Dienstag, 16. Dezember 2014

China Mieville, Kraken

Sis time in Inglisch!


Well ...



It's a story about London, Magic, Gods, Apocalypses, Krakens and London. Very much into local patriotism about London. The heroes avoid places outside London at any costs.


The confusing host of heroes varies a lot, it grows and shrinks throughout the plot. It is relatively confusing to read but obviously so it was for the author to write.

Montag, 14. April 2014

Steve Erikson, Malazan. Book of The Fallen

Und hier noch ein Buch, das ich gerade gelesen habe, genauer gesagt, ein paar Kilo Bücher:

Was soll man zu 10000 Seiten schreiben? Ich habe mich da durchgekämpft und muss es nun teilen. Es geht nicht anders! Es handelt sich bei der Reihe "Malazan. Book of The Fallen" um eine ganze Menge Bücher, zehn Stück, jedes um die 1000 Seiten lang. Es ist eine epische Fantasy-Saga mit allen Ingredienzien, die Fans von Fantasy erwarten.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist nicht näher bestimmt, einige Kontinente, Meere mit zahlreichen Inseln, tropischen und arktischen Gewässern. Es gibt ewige Gebirgslandschaften, glühende Wüsten, Salzebenen, Steppen und Tundren, Sümpfe und Wälder. Bevölkert ist diese Welt mit allen möglichen Wesen, Menschen, jeder Form von Elfen, Riesen, so einer Art esoterischer Neandertaler, enormen Heeren von Untoten, Drachen, Zauberorks usw. Auf dieser Welt wandeln Götter und solche, die es werden wollen, Zauberer, Imperatoren, Heere mit ihren Heerführern, Hive-Echsenwesen und mystische Heroen. Getrieben werden alle von alten Geheimnissen, dem Streit der Götter, der Eroberungsgier der Imperatoren, dem Machtwillen böser Zauberer, teils aber auch ganz profan von Profitgier, wie bei normalen Bankmanagern und Politikern oder auch dem Schicksal. Der Autor zaubert hunderte von Charakteren herbei, die kämpfen, verhandeln, wandern, reisen, philosophieren, reden, diskutieren, migrieren, Abenteuer erleben.

Magie durchdringt diese Welt, gespeist von sogenannten “Warren”, das leo.org mit “Kaninchenbau” übersetzt, die aber anscheinend mit der Hauptwelt über Magie verbundene Welten sind, die Zauberer, Menschen und Götter anzapfen und für ihre Zaubereien in der normalen Welt benutzen können. Es gibt wunderhafte Städte mit ehrbaren Dieben, verschlagenen Kaufleuten und unglücklichen Politikern und uralten Gebäuden.

Freitag, 29. April 2011

Patrick Rothfuss, The Wise Man's Fear. The Kingkiller Chronicles. Day Two

Endlich mal wieder etwas zum Jubeln!

Diese Geschichte handelt von dem berühmt-berüchtigten Kvothe, der sich nach langen Jahren des Abenteuers inkognito in ein kleines, entlegenes Dorf zurückgezogen hat und dort nun als Gastwirt ein ruhiges Leben führt. Im ersten Buch begann die Geschichte damit, dass Kvothe eines Tages Besuch von einem wandernden Schreiber erhält, einem Historiker. Dieser Chronist erkennt in dem Kneipier den berühmten Helden Kvothe und Kvothe erklärt sich bereit, ihm im Verlaufe von drei Tagen seine Geschichte zu erzählen. Begeistert von der Aussicht, die wahre Geschichte Kvothes des Arkanisten, von "Kvothe the Bloodless" aus erster Hand zu erfahren, lässt sich der Chronist auf den Handel ein.
 

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