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Sonntag, 20. November 2016

Endlich Nichtraucher

Der Titel ist natürlich geklaut. Allerdings von einem so veralteten Werk, dass das wohl niemand mehr kennen wird. Und falls doch, dann sollten die Leute es lesen.

An diesem Wochenende ging mir auf, dass ich wirklich endlich Nichtraucher bin. Die Weihnachtszeit nähert sich ja und es wird mittlerweile wieder früh dunkel. Um es gemütlich zu haben, geht nichts über ein offenes Feuer. Das, was einem offenen Feuer in meiner Wohnung am nächsten kommt, sind Kerzen.

Freitag, 13. November 2015

Koksnasen und ihre Werbeaussagen V

Gerade eben im Radio gehört:

Kind: Duhu, Papa!? Ich habe ne sechs in Mathe ...
Papa: Aber das ist ja großartig!
Koksnase: Wie gemacht für solche Leute, das Spezial-Super-Sonderangebot von Citroen

Citroen macht also Autos für Leute, die stolz darauf sind, ihre Sonderangebote mangels Kenntnissen nicht nachrechnen zu können. Alle anderen sollten diese Automarke wohl meiden.

Aber immerhin sind sie ehrlich genug, das zuzugeben.

Samstag, 5. Juli 2014

Der Letzte zuletzt

Beim Vorspulen der Werbung in meinen aufgezeichneten Sendungen sehe ich seit Jahren immer wieder die eine Werbung für eine Fernsehsendung namens "Der letzte Bulle". Allein die in 8-facher Geschwindigkeit vorbeihuschenden Schnipsel fand ich schon immer unangenehm und störend. Wobei ich erst gestern feststellte, was mich am meisten stört. Nicht etwa, dass die Sendung richtigerweise "Der letzte Ochse" heißen müsste oder dass sie beim Prekariatssender mit den Gerichtsschows läuft. Nein, wirklich störend finde ich mal wieder, dass die Marketing-Koksnasen verlogene Mistkerle sind und/oder ihre Semantik nicht auf die Reihe bekommen. 

Sie versprechen immer wieder, dass so etwas nicht nochmal gesendet wird, es sei der letzte Bulle und dann kommt es doch wieder, es kommt immer wieder und wieder noch ein "letzter Bulle". Es ist also immer nur der "x-fach-vorletzte Bulle", den sie da senden. Der Letzte kann nur einer sein!

Die wissen einfach nicht, wann sie aufhören müssen.

Dienstag, 10. Juni 2014

Ernte


Ich habe kein echtes Interesse am Gärtnern, es ist mir zu aufwendig und zu schmutzig. Aber die Vorstellung, mich von Sachen zu ernähren, die ich mit eigener Hände Arbeit gezogen habe, hat trotzdem etwas reizvolles für mich. Und um auszuprobieren, wie es mit dem Anbau eigenen Gemüses gehen kann, ohne gleich andere von ihrer Datsche zu verjagen, habe ich auf meinem Balkon hauptsächlich nützliche Pflanzen wie Erdbeeren, Pfefferminze und Waldmeister gepflanzt.

Letzterer hat nun als erster erfolgreich zu meinem Speiseplan beigetragen. Es gab eine Waldmeisterbowle. Das Rezept aus dem Netz war mir allerdings zu umfangreich (2 Liter Sekt, 1 Liter Wein, 500 Gramm Zucker -- wer soll das alles trinken?) und so wurde es keine richtige Bowle sondern mehr eine Art Waldmeister-Würzwein:

Allerdings, Wein gegen den Durst zu trinken ist irgendwie pubertär.
Wein gegen den Durst zu trinken,
ist echt pubertär

Den Waldmeister pflücken, anwelken lassen und in einen halben Liter halbsüßen Riesling geben. Nach einer Stunde die Blätter entfernen, den Rest des Weines dazugeben. Das ganze sehr kalt trinken, nach Wunsch auch als Schorle. 

Jetzt brauche ich noch Tomaten und Zucchini auf dem Balkon. Wenn ich dann noch irgendwo einen Nudel-, Schnitzel- oder Bierstrauch fände, könnte ich glatt zum Selbstversorger werden.

Sonntag, 24. Februar 2013

Koksnasen und ihr Werbeaussagen IV

Sie geben es zu, sie beschmutzen alle. Niemand kann ihnen entkommen. Und offenbar sind sie auch noch stolz drauf.

Sie prahlen damit, dass sie alle erwischen. Schließlich kann man nicht mit geschlossenen Augen Radfahren, oder zumindest nicht lange. Auch bunter Schmutz ist dreckig.

Sonntag, 27. Januar 2013

Koksnasen und ihre Werbeaussagen III

Das viele Fernsehen über die Feiertage brachte es mit sich, dass man auch wieder sehr viel Werbung auf der Festplatte hatte, die man vorspulen musste. Und dabei bliebt man ab und zu an der einen oder anderen Werbung hängen. Diesmal war es einer dieser Partnerbörsenspots, den ich mir ansehen musste. Ich habe mich schon ständig gefragt, wen die Koksnasen mit diesen Schnipseln ansprechen wollen? Alle Leute, die dort erscheinen, sehen super aus, haben großartige Jobs, sind humorvoll, können fantastisch reden und kommen insgesamt perfekt rüber. Da gibt es keinen, die oder der es nötig hätte, über eine Partnervermittlung im Netz neue Menschen kennenzulernen und das ist überhaupt nicht die Art Leute, die für Partnervermittlungsbörsenbenutzer als Partner in frage kämen. Irgendetwas muss aber an diesen Leuten komisch sein, die Koksnasen halten sie ja für die geeigneten Personas einer Partnervermittlung. Nun habe ich aber einen Spot gesehen, der alles aufklärt. In diesem Spot (ich glaube, das war einer der Teilhüfte) erklärt ein bärtiger, jüngerer Typ mit kurzer Wuschelfrisur, dass er die Dienste des Marktführers in Anspruch nimmt, weil er einfach keine Zeit habe, sich großartig umzusehen. Da war alles auf einmal klar: Wenn man schon die Balz mit der Einschränkung anfängt, man habe keine Zeit, dann kann ich mir lebhaft vorstellen, wie es ab dem ersten Treffen weitergeht. Da ist die Beziehungskrise schon vor der ersten Begegnung festgelegt. Die Zielgruppe ist damit auch eindeutig: schwer gestörte Neurotiker und der Wuschelkopf ist der erste, der zufälligerweise ehrlich ist. Jeder Mensch mit einer Beziehungsstörung muss da einfach anbeißen.

Da ist den Koksnasen wohl irgendwie wieder die Wahrheit durchgerutscht, oder es kommt ihnen nicht so entlarvend vor, wie es ist.

Freitag, 14. Dezember 2012

Alle sind Künstler, so auch ich

Vor ein paar Tagen habe ich versucht eine Rezension zu komponieren. Das besondere an dieser war, dass sie nicht nur auf einem einschlägigen Blog veröffentlicht wurde, sondern dass sie auf Englisch geschrieben sein sollte. Und es war beinahe wieder wie früher, je mehr ich über den Text nachdachte, desto mehr fielen mir völlig andere Sachen ein. Ich konnte noch nie besonders gut konzentriert schreiben. Das Ergebnis ist diese Poesie in englischer Zunge:
Yesterday a hemogoblin 
gobbled up my hemoglobin
and whenever this occurred
my vampiress 
was much distressed 
'cause she thought she had it all reserved.

Ich bin fast stolz drauf.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Die Vergletscherung hat wieder begonnen

Am Morgen nach dem Abend, an dem die Schergen Netanjahus mich zwangen bei nächtlicher Eiseskälte einen Umweg vom 5 km während meines Heimwegs zu machen, an diesem Morgen sah ich aus dem Fenster und es war furchtbar. Die Welt sah wieder mal so aus:
Beginnende Vergletscherung frisch polierter Radwege
Über Nacht hatte es geschneit und erneut hatte die Vergletscherung der berliner Radwege eingesetzt. Es hatte geschneit, der Schnee war sogar liegengeblieben. Die berliner Stadtreinigung sah dies als gute Gelegenheit und hat ein paar der leichter erreichbaren Radwege poliert. Sie nennen es offiziell wohl "räumen", real ist es aber die Vorstufe zu einer Vergletscherung, die auch von ein paar Tagen mit Temperaturen über Null nicht beeinträchtigt wird, Qualitätsgletscher. Die Radwege waren spiegelglatt, sodass jede Bewegung des Lenkers oder jeder Versuch zu bremsen von der Gravitation beendet wurde. Und Lenken oder Bremsen musste man sehr oft. Schließlich hatte die Stadtreinigung zwar ein paar Radwege "geräumt", dafür aber die zugehörigen Bürgersteige nicht. Das führte dazu, dass Horden von Fußgängern sich auf den Radwegen rumtrieben und Radfahrer so lange anpöbelten, bis diese auf dem Eis ausrutschten. Mich hatte es am zweiten Schneetag 3 mal erwischt, einmal, als ein Autofahrer meinte, er brauche nicht zu bremsen, es liege ja Schnee und der blöde Radler könne das bestimmt besser und zwei mal, als ich versuchte, Fußgängern auf dem Radweg auszuweichen. Hat eigentlich schon jemand irgendwann einmal erlebt, dass Polizisten Fußgänger von Radwegen verscheuchen? Jemals?

Sonntag, 2. Dezember 2012

Schlechte Musiker 1: Till Brönner

Mir gehen ja solche Dampfschwafler gehörig auf den Geist. Vielleicht ist es nicht ganz so leicht, Vernünftiges von sich zu geben, wenn einem ein Mikro in den Mund gehalten wird, ich kenne solche Situationen nicht. Aber als Musiker von Weltniveau sollte man doch besser wissen, was man sagt.

Till Brönner, von SPON als "Star-Trompeter" bezeichnet, wurde neulich (am 26.11.) von ebendiesem Magazin (*) zu diesem und jenem interviewt, wahrscheinlich als Teil irgendeiner Marketingcampagne, an der der Spiegel stillschweigend teilnimmt. Unter anderem wurde der Musiker zu Aussagen gedrängt über die Bedeutung des Jazz in der Welt, in Europa und in Deutschland, ein Rundumschlag, den Brönner versuchte mit Bedeutung zu füllen. Dabei sagt er dann auch so etwas:
Deutscher Jazz hingegen hat es nicht immer leicht. Das liegt sicher an unserer nicht unproblematischen Geschichte, aber auch an unserer eigenen Mentalität. Wir trauen uns nicht unsere eigenen Musiker stolz zu präsentieren [...]

Montag, 16. April 2012

Weltskeptikerkongress?

Donnerstag, 15. März 2012

Aale Männer

Ich kann mittlerweile gut nachvollziehen, warum viele Männer im Alter so sehr den jungen Frauen hinterhergaffen. Zum einen liegt das daran, dass junge Frauen einfach einen schönen Anblick bieten, zumal des Sommers. Zum anderen, weil mir zumindest viele Frauen unglaublich bekannt vorkommen. Man sieht sich um im Park, in der U-Bahn oder beim Radfahren und denkt sich, hallo, die kennst du doch? Das ist doch Sally|Christiane|Andrea von früher. Und wenn man dann begeistert näher hinschaut, stellt man fest, dass das mit dem früher nicht wahr sein kann. Die betreffende schöne Junge Frau kann man niemals "früher" gekannt haben, früher war die wohl noch nicht einmal geboren. Aber der Gang und die Haare, ich könnte schwören ...

Wie soll das erst in den nächsten 45 Jahren werden?

Dienstag, 6. März 2012

Koksnasen und ihre Werbeaussagen II

Der Titel ist etwas irreführend, heute soll es vor allen Dingen darum gehen, was man wider den Willen der PR-Leute aus den Werbeaussagen über sie selbst herauslesen kann. Ganze Szenen lassen sich da rekonstruieren.

Man stelle sich einmal vor, ein Haufen Manager im Stile von Ackermann oder Sarrazin sitzen zusammen am Tisch mit ihren angestellten Koksnasen, um den Verkauf ihres Produktes zu optimieren, d.h. zu maximieren. Ich habe es bildlich vor Augen, wie die Manager die Koksnasen anpflaumen:
"Warum will der Kunde unseren schönen Joghurt nicht haben? Wir geben doch unser wirklich Bestes! Lasst euch was einfallen!"

Sonntag, 4. September 2011

Koksnasen und ihre Werbeaussagen I

Anders, als das folgende Werbeplaket suggeriert, schreibt man Aap, wie z.B. in "dr Aap ess ene Banann" oder "hä ess dr Aap loss" und "hä jeht vull dr Aap aaf" nicht mit zwei "p" und nur einem "A"




Unsere Koksnasen sind alles Legastheniker, meinens aber gut!

Montag, 22. August 2011

Träume vom Basilikum

Letztens träumte ich nachts, ich stünde in meiner Küche mit einer Flasche Bier am Hals, während mein Basilikum mich abzupft, ganz vorsichtig, damit wieder etwas nachwächst. Mir wurde dabei klar, dass auch Pflanzen wohl eine Seele haben und dass Bier als Dünger bei mir nichts taugt.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Qualitätsjournalismus SPON

Überall Qualitätsjournalismus von höchsten Oechsle Graden, wohin man auch sieht. Z.B beim Internetableger des ehemaligen Sturmgeschützes der Demokratie:


Wie der SPON heutigen Tags berichtet, wurde ein Bauunternehmer vom Bin-Laden-Haus festgenommen. Da hat der Bauunternehmer sich sicher sehr gewundert, als ihm ein Haus die Tür eintrat und ihn nach Guantanamo verschleppte. Spricht für eine gute (moralische) Qualität des Hauses, ein Haus mit ausgesprochenem Rechtsbewußtsein. 

Da sollten sich die Schlösser ab und zu Guttenbergs mal ein Beispiel dran nehmen.

Diese Journallie braucht wirklich allen Schutz, dessen sie sich bemächitigen kann

Sonntag, 1. Mai 2011

Ein neuer Werbespruch beim Vorspulen von Pro7-Sendungen

In den letzten paar Tagen taucht während des Vorspulens der Werbung der aufgezeichneten Sendungen immer wieder ein neuer Spruch auf, den sich Pro7 hat einfallen lassen.

Think Difference Start Tolerance

Ich will gar nicht groß spekulieren, was die Marketing-Koksnasen sich dabei nun wieder gedacht haben. Wahrscheinlich dachten sie sich, der Zuschauer solle sich fragen, was sie sich dabei dachten. Wichtig ist nur, dass mir jedesmal, wenn ich an diesem Spruch vorbeispule, einfällt, dass da was ganz wichtiges fehlt. Vollständig muss er nämlich lauten:

Think Difference Start Tolerance Ignore English Teacher

Aber so sind sie nun mal, die Koksnasen und ihre Manager, nie können sie etwas richtig machen.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Zeit Online mit echtem Qualitätsjournalismus

Nachdem man in letzter Zeit soviel gehört hat, was echter Qualitätsjournalismus alles kann, wofür er steht und man an den nicht mehr zu zählenden Sonderausgaben solcher Qualitätsprintmedien wie der Zeit oder der FAZ bezüglich der Revolutionen in Nordafrika sieht, wie ernst Qualitätsjournalismus an sich seinen Qualitäts-Informationsauftrag nimmt, finde ich dies alles heute auch auf der Seite von Zeit Online wieder. Diese tapferen Bewahrer der journalistischen Qualität im Sumpf des Internet und der deutschen Sprache scheuen nicht vor guten Nachrichten zurück, die sie uns auch darbieten. 


In Moskau tragen, laut Zeit Online, sogar mutmaßliche Attentäter zur Verbesserung der Sicherheitssituation bei und verhaften tatsächlich Geschwister. Ich bin immer wieder begeistert, wie Qualitätsjournalismus es schafft, mit das Wort, durch das Wort und - nicht zu vergessen - für das Wort zu leben.

Diese Leute brauchen wirklich allen Schutz, dessen sie sich bemächtigen können.

Samstag, 25. Dezember 2010

Die Bahn ist ein Scheißladen! Eine längere Weihnachtsgeschichte.

Es sollte Weihnachten kommen. Und zu Weihnachten steht der freudig erwartete Besuch bei der Familie an. Um nicht wieder acht Stunden lang im Zug auf dem eigenen Gepäck und dem fremder Leute rumzustehen, zu sitzen und zu liegen, habe ich mich tatsächlich frühzeitig Mitte Oktober aufgemacht, mir eine Zugfahrkarte ins Rheinland zu kaufen zusammen mit einer Platzreservierung. Schließlich bin ich ja nicht so blöde, Weihnachten mit einem Auto 600 km durch den Schnee und den Urlaubsverkehr zu fahren. Das Fest und die Reise sollen ja doch noch etwas Urlaubscharakter haben, bloß keinen Stress. Es war nicht leicht eine Reservierung zu bekommen, die Züge, die mir am besten gepasst hätten, waren schon alle ausgebucht. Aber es gab dann doch noch zwei Verbindungen so um Weihnachten herum, mit denen ich meine Festfahrt gestalten konnte und die kaufte ich für teuer Geld: jeweils 9 Mark pro Reservierung. Die blöde Kuh am Schalter hat mir nach dem Kauf noch eine schöne Fahrt gewünscht, wie es mir im nachhinein vorkommt mit einem ziemlich gehässigen Unterton. Wahrscheinlich wusste sie, was die Bahn für mich geplant hatte.


So nicht, Deutsche Bahn!

Dienstag, 14. Dezember 2010

Politikverständnis

Als ich neulich mal wieder Fernsehnachrichten sah, war ich völlig verblüfft, dass auf einmal Lothar Matthäus aus einem Hubschrauber in Afghanistan ausstieg und dabei sogar eine Brille trug. Mein Mitbewohner belehrte mich dann, das sei gar nicht der Matthäus, sondern nur der Mann der Internetkinderporno-Tante von RTL2. Lothar Matthäus hätte gar keine Brille.

Samstag, 23. Oktober 2010

Nostalgisches Googlen

So was gibts. Man hört etwas und denkt sich, das käme einem doch bekannt vor, irgendwoher kenne ich das doch? Und bevor man sichs versieht, hat man mehrere Stunden vor dem Rechner zugebracht und lauter altes Zeug ausgegraben, das eigentlich direkt mit der Initialfrage gar nichts zu tun hatte. So kommt man beispielsweise von iranischen Asylanten in Deutschland, die ihre Heimat vermissen zu Zupfgeigenhansel und Theodor Kramer und dann weiter zu Bernies Autobahnband. 
Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber angeblich hat Deutschland nur 50 der iranischen Asylsuchenden aufgenommen, die es geschafft haben, nach den Unruhen im Iran von dort zu flüchten. Das ist eine unglaubliche Bankrotterklärung dieses Landes. 50, wie erbärmlich! Man sollte allen, die es schaffen von dort zu entkommen, die Möglichkeit geben, hier in Deutschland zu bleiben, zumindest bis sich im Iran etwas ändert. Sie sollten hierbleiben können, um sich selbst etwas aufzubauen oder in ihrer Heimat etwas zu ändern. Man verlässt seine Heimat schließlich nicht so ohne weiteres. 
Das hat mich dann dazu geführt, dass ich früher mal ein Lied von Zupfgeigenhansel gehört hatte, das - zumindest für mich - sehr eindrücklich die Schmerzen der Entscheidung beschreibt, ob man ein Exil der miserablen Heimat vorzieht. Das Original gibts wohl nicht im Netz sondern nur eine, recht akzeptable, nachgespielte Version, die man aber nicht einbetten kann, drum hier nur der Link:


Es ist, zugegeben, etwas  pathetisch, aber mich beeindruckt es auch noch nach so vielen Jahren.
 

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

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