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Samstag, 5. Juli 2014
Der Letzte zuletzt
Beim Vorspulen der Werbung in meinen aufgezeichneten Sendungen sehe ich seit Jahren immer wieder die eine Werbung für eine Fernsehsendung namens "Der letzte Bulle". Allein die in 8-facher Geschwindigkeit vorbeihuschenden Schnipsel fand ich schon immer unangenehm und störend. Wobei ich erst gestern feststellte, was mich am meisten stört. Nicht etwa, dass die Sendung richtigerweise "Der letzte Ochse" heißen müsste oder dass sie beim Prekariatssender mit den Gerichtsschows läuft. Nein, wirklich störend finde ich mal wieder, dass die Marketing-Koksnasen verlogene Mistkerle sind und/oder ihre Semantik nicht auf die Reihe bekommen.
Sie versprechen immer wieder, dass so etwas nicht nochmal gesendet wird, es sei der letzte Bulle und dann kommt es doch wieder, es kommt immer wieder und wieder noch ein "letzter Bulle". Es ist also immer nur der "x-fach-vorletzte Bulle", den sie da senden. Der Letzte kann nur einer sein!
Die wissen einfach nicht, wann sie aufhören müssen.
Sonntag, 27. Januar 2013
Koksnasen und ihre Werbeaussagen III
Das viele Fernsehen über die Feiertage brachte es mit sich, dass man auch wieder sehr viel Werbung auf der Festplatte hatte, die man vorspulen musste. Und dabei bliebt man ab und zu an der einen oder anderen Werbung hängen. Diesmal war es einer dieser Partnerbörsenspots, den ich mir ansehen musste. Ich habe mich schon ständig gefragt, wen die Koksnasen mit diesen Schnipseln ansprechen wollen? Alle Leute, die dort erscheinen, sehen super aus, haben großartige Jobs, sind humorvoll, können fantastisch reden und kommen insgesamt perfekt rüber. Da gibt es keinen, die oder der es nötig hätte, über eine Partnervermittlung im Netz neue Menschen kennenzulernen und das ist überhaupt nicht die Art Leute, die für Partnervermittlungsbörsenbenutzer als Partner in frage kämen. Irgendetwas muss aber an diesen Leuten komisch sein, die Koksnasen halten sie ja für die geeigneten Personas einer Partnervermittlung. Nun habe ich aber einen Spot gesehen, der alles aufklärt. In diesem Spot (ich glaube, das war einer der Teilhüfte) erklärt ein bärtiger, jüngerer Typ mit kurzer Wuschelfrisur, dass er die Dienste des Marktführers in Anspruch nimmt, weil er einfach keine Zeit habe, sich großartig umzusehen. Da war alles auf einmal klar: Wenn man schon die Balz mit der Einschränkung anfängt, man habe keine Zeit, dann kann ich mir lebhaft vorstellen, wie es ab dem ersten Treffen weitergeht. Da ist die Beziehungskrise schon vor der ersten Begegnung festgelegt. Die Zielgruppe ist damit auch eindeutig: schwer gestörte Neurotiker und der Wuschelkopf ist der erste, der zufälligerweise ehrlich ist. Jeder Mensch mit einer Beziehungsstörung muss da einfach anbeißen.
Da ist den Koksnasen wohl irgendwie wieder die Wahrheit durchgerutscht, oder es kommt ihnen nicht so entlarvend vor, wie es ist.
Sonntag, 1. Mai 2011
Ein neuer Werbespruch beim Vorspulen von Pro7-Sendungen
In den letzten paar Tagen taucht während des Vorspulens der Werbung der aufgezeichneten Sendungen immer wieder ein neuer Spruch auf, den sich Pro7 hat einfallen lassen.
Ich will gar nicht groß spekulieren, was die Marketing-Koksnasen sich dabei nun wieder gedacht haben. Wahrscheinlich dachten sie sich, der Zuschauer solle sich fragen, was sie sich dabei dachten. Wichtig ist nur, dass mir jedesmal, wenn ich an diesem Spruch vorbeispule, einfällt, dass da was ganz wichtiges fehlt. Vollständig muss er nämlich lauten:
Aber so sind sie nun mal, die Koksnasen und ihre Manager, nie können sie etwas richtig machen.
Think Difference Start Tolerance
Ich will gar nicht groß spekulieren, was die Marketing-Koksnasen sich dabei nun wieder gedacht haben. Wahrscheinlich dachten sie sich, der Zuschauer solle sich fragen, was sie sich dabei dachten. Wichtig ist nur, dass mir jedesmal, wenn ich an diesem Spruch vorbeispule, einfällt, dass da was ganz wichtiges fehlt. Vollständig muss er nämlich lauten:
Think Difference Start Tolerance Ignore English Teacher
Aber so sind sie nun mal, die Koksnasen und ihre Manager, nie können sie etwas richtig machen.
Sonntag, 14. November 2010
Krimis von Schweden in Afrika
Wenn ich den Erläuterungen einschlägiger Experten glauben darf, sagen die Krimis eines Landes ja ungeheuer viel über das betreffende Land aus. Was für Leute leben da, wie sehen die ihre Umwelt, welche Sperenzchen treiben sie und was ist ihre Lieblingsspeise bzw. -farbe?
Gerade eben musste ich die 2 aufgezeichneten Episoden eines Herbert (Harald, Henning??) Mankell Krimis "wegschauen". Die letzte Episode war am 12.11. auf der Festplatte meines Fernsehrekorders gelandet und bevor sie lange wertvollen Platz wegnehmen, waren sie und die erste Episode heute fällig. Fazit: kann man löschen, wenn man will schon vor dem Anschauen, hinterher auf jeden Fall.
Krimis von Schweden in Afrika sind wirklich lustig. Europa ist böse und Schweden auch. Schweden ist, wenn man genau hinsieht, sehr körnig und in den meisten Fällen fast Schwarz-Weiß, allerdings schon weit über das Stummfilm-Stadium hinaus. Die Bösen haben alle immer irgendetwas mit dem Ausland zu tun, entweder waren sie perfide Söldner in Afrika oder sie sind so böse wie die perfiden Söldner, die mal in Afrika waren. Dass es kein Stummfilm ist, merkt man daran, dass die Haupfigur - Komissar Wallander - ständig unmotiviert brüllt. Hier ein Beispieldialog:
Gerade eben musste ich die 2 aufgezeichneten Episoden eines Herbert (Harald, Henning??) Mankell Krimis "wegschauen". Die letzte Episode war am 12.11. auf der Festplatte meines Fernsehrekorders gelandet und bevor sie lange wertvollen Platz wegnehmen, waren sie und die erste Episode heute fällig. Fazit: kann man löschen, wenn man will schon vor dem Anschauen, hinterher auf jeden Fall.
Krimis von Schweden in Afrika sind wirklich lustig. Europa ist böse und Schweden auch. Schweden ist, wenn man genau hinsieht, sehr körnig und in den meisten Fällen fast Schwarz-Weiß, allerdings schon weit über das Stummfilm-Stadium hinaus. Die Bösen haben alle immer irgendetwas mit dem Ausland zu tun, entweder waren sie perfide Söldner in Afrika oder sie sind so böse wie die perfiden Söldner, die mal in Afrika waren. Dass es kein Stummfilm ist, merkt man daran, dass die Haupfigur - Komissar Wallander - ständig unmotiviert brüllt. Hier ein Beispieldialog:
- Guten Morgen Komissar! Wie geht es dir heute? Gut geschlafen?
- GRUNZ ...
- Wie bitte? Ich hab dich nicht verstanden.
- KANN MAN HIER KEINEN ORDENTLICHEN KAFFE BEKOMMEN IN DIESEM SCHEISSLADEN!! (türenknallen)
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